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Wusstest du, dass ein menschlicher Körper etwa von 1,8 bis 2 Quadratmetern Haut bedeckt ist? Laut Studien verwendet der durchschnittliche Erwachsene täglich 9 Körperpflegeprodukte mit etwa 126 einzelnen chemischen Inhaltsstoffen. Mehr als ein Viertel aller Frauen und einer von hundert Männern verwendet täglich mindestens 15 Produkte. Wenn man das mal aufaddiert macht das jeden Tag eine unglaubliche Menge an potenziell schädlichen Inhaltsstoffen. Inhaltsstoffen, die in Naturkosmetik nicht enthalten sind.

 

Du hast die Wahl

 

Viele grössere Detailhändler haben bereits begonnen in ihren Beauty Abteilungen nebst herkömmlicher Kosmetik auch Naturkosmetik anzubieten. Warum? Weil die Produkte wirken. Und weil sie wissen, dass Konsumenten und Konsumentinnen nach Alternativen ohne Parabene, Sulfate, Mineralöle und anderen schädlichen Inhaltsstoffen suchen. Und ehrlich gesagt, warum sollte man weiterhin Inhaltsstoffe auf die Haut auftragen wollen, die bekanntermassen schädlich sind, wenn es großartige natürliche Produkte gibt, die sauber formuliert sind und eine ebenso gute oder gar bessere Leistung erbringen wie herkömmliche Kosmetikprodukte. Schlussendlich ist es eine persönliche Entscheidung.

 

Was macht Naturkosmetik so effektiv?

 

Viele Green Beauty Produkte sind so konzipiert, dass sie die Haut in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu regenieren, unterstützen. Sie helfen der natürlichen Hautbarriere, ihre Aufgabe richtig zu erfüllen. Im Gegensatz zu manchen herkömmlichen Kosmetikprodukten die die Hautbarriere schwächen und die Haut austrocknen können. Ja, es stimmt, auch Naturprodukte könne Irritationen verursachen und Allergien auslösen. Darum ist es wichtig, zu wissen was die Haut braucht und auf welche Inhaltsstoffe man achten sollte. Und es ist immer sinnvoll, einen Empfindlichkeitstest durchzuführen.

Natürliche Hautpflege und Make-up haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Kleine und unabhängige Produzenten haben ihren Job sehr ernst genommen, um effektive, sichere und tierversuchsfreie Produkte in schön designten Verpackungen herzustellen. Ausserdem werden sie mit Herzblut hergestellt. Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel Arbeit, Liebe, Verantwortung, Sorgfalt, Innovation und Wissenschaft diese eher kleinen Lieferanten in ihre Produkte stecken. Vielen sind Nachhaltigkeit bei der Rohstoffbeschaffung wie auch der Verpackung (was ein ganzes Thema für sich ist) ein echtes Anliegen. Mittlerweile gibt es Produkte für fast alle Bedürfnisse und da Pflanzen Powerpakete sind, sind auch die Produkte sehr effektiv. Das bedeutet, dass man weniger des Produkts für mehr Ergebnis benötigt. Wichtig ist es, die richtigen Produkte zu finden, um die Haut mit dem zu versorgen, was sie braucht, und das ist gar nicht so kompliziert wenn man dabei etwas Unterstützung bekommt. Es gibt so viele schöne Produkte, die sich gut anfühlen, gut riechen und auch noch gut aussehen.

 

Das Kleingedruckte

 

Natürliche und „grün“ aussehende Labels offenbaren nicht immer die ganze Wahrheit, da der Oberbegriff Naturkosmetik nicht gesetzlich geregelt ist. Einige Produkte die als Naturkosmetik gekennzeichnet werden, haben zwar natürliche Inhaltsstoffe, enthalten aber auch nutzlose „Füllstoffe“ oder potenziell schädliche Inhaltsstoffe. Man redet dann auch von „greenwashing“. Das bedeutet, ein Blick auf die angegebenen Inhaltsstoffe ist unvermeidlich. Kosmetikprodukte erfordern gesetzlich eine Liste der Inhaltsstoffe (die so genannte INCI = International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) worin die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge nach Gewicht angegeben werden. D.h. das, wovon am meisten enthalten ist, steht ganz oben auf der Liste.

Zu Beginn kann man sich auch am „dirty dozen“ der Kosmetik-inhaltsstoffe orientieren. Aber es gibt noch weitere Inhaltsstoffe wie z.B. Oxybenzon, das in chemischen Sonnenschutzmitteln üblich ist und mit möglichen Gesundheits- und Umweltschäden in Verbindung gebracht wurde. Im Zweifelsfall kann man die Hilfe von Apps wie Codecheck oder thinkdirty nutzen. Sie sind sehr hilfreich bei der Überprüfung bestimmter Produkte oder einzelner Bestandteile. Eine weitere Möglichkeit ist, sich an eine Fachperson zu wenden oder in spezialisierten Geschäften einzukaufen. Diese übernehmen die Recherchearbeit für die Kunden, indem sie nicht nur Produkte und Hersteller auswählen, die ohne schädliche Inhaltsstoffe auskommen, sondern zudem auch Produkte mit Inhaltsstoffen auswählen, die den grösstmöglichen Nutzen für die Haut bieten.

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